Das bisschen Hüfte, meine Güte von Renate Bergmann

Die liebenswerte Oma mit der großen Klappe kehrt zurück

Endlich wieder Neues von Renate Bergmann. Die rüstige Rentnerin mit den frechen und lustigen Sprüchen fiel bereits mit ihren ersten Online-Abenteuern auf. Sie muss nun ihr Leben auf der Reha-Tour meistern. Wie man sie kennt, meistert sie jedoch nicht nur das eigene, sondern auch das Leben anderer Mitmenschen. Torsten Rohde, der Autor, der hinter dem Pseudonym „Renate Bergmann“ steckt, erfand eine liebenswerte Oma mit starkem Mitteilungsbedürfnis.


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Renate Bergmann ist im aktuellen Band, „Das bisschen Hüfte, meine Güte“, genauso witzig, wie in ihren ersten Geschichten. Ihre Frechheiten meint sie eigentlich gar nicht so. Sie ist einfach nur ehrlich und macht alte Werte populär. (Der Autor muss sehr einfühlsam sein oder eine Oma dieses Formats haben.) Im Herzen gibt man der Renate Bergmann oft recht, die scharfen Bemerkungen im Bezug auf die moderne Welt sind absolut treffend.

Renate Bergmann gerät in ausgefallene und lustige Situationen, die beim Lesen des öfteren laute Lachanfälle verursachen. Man stelle sich vor, wenn sich eine 80-Jährige in ein fremdes Telefongespräch spontan einmischt und dazu rät, einen Mann zu verlassen, der im Bett nichts taugt.

Diese permanente Einmischung und die uneingeschüchterten Kommentare gehen anderen auf die Nerven. Doch man muss die alte Dame nehmen, wie sie ist. Auch sie lebt nach diesem Motto, man muss alles nehmen, wie es kommt. Es fällt jedoch leicht, eine ältere Oma, die selbst beim Meckern herzlich ist, liebevoll zu akzeptieren. Durch die lustigen Anekdoten und Sprüche entwickelt man ein besseres Verständnis für ältere Generationen und das gelingt hier wesentlich lockerer, als in jeglichen Fachveröffentlichungen. Sie bleibt der Leserschaft noch hoffentlich lange erhalten, schließlich hat sie noch viel vor. Fortsetzung folgt?

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